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Apostillen und Legalisationen

aktueller Hinweis

Ab Montag, den 16.03.2020 können Anträge auf Überbeglaubigungen nur in Ausnahmefällen UND nach vorheriger Terminabsprache unter 361-4845 oder 361-61661 persönlich angenommen werden.
Nutzen Sie bitte den Postweg bzw. die Möglichkeit des Einwurfs in den Briefkasten neben dem Haupteingang des Amtsgerichts Bremen, Ostertorstraße 25-31, 28195 Bremen.
Notariate werden gebeten, die Anträge und Urkunden postalisch zu übersenden oder ausnahmslos in der Postannahmestelle des Amtsgerichts abzugeben.

Apostillen und Legalisationen

Definition

Die Apostille oder Legalisation ist eine Beglaubigungsform im internationalen Urkundenverkehr.

Die Apostille oder Legalisation bestätigt die Echtheit einer Unterschrift, die Amtseigenschaft, in welcher der/die Unterzeichner/-in gehandelt hat, und ggf. die Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist.

Sofern Sie nicht wissen, ob Sie eine Apostille oder eine Legalisation benötigen, informieren Sie sich bitte vorab auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes in Berlin oder bei den Konsulaten/Botschaften des Landes, in dem Ihre Dokumente verwendet werden sollen.

Zuständigkeiten

Das Landgericht Bremen ist zuständig für

  • Gerichtsurkunden (z.B. Erbschein, Scheidungsbeschluss, Handelsregisterauszug) der Bremischen Gerichte
  • Urkunden von Notarinnen/Notaren aus dem Landgerichtsbezirk Bremen (z. B. Verträge, Vollmachten, beglaubigte Kopien)
  • Übersetzungen von Übersetzerinnen/Übersetzern, die vom Landgericht Bremen ermächtigt sind.

Der Senator für Inneres Bremen ist zuständig für

  • Personenstandsurkunden (z.B. Heirats- oder Geburtsurkunden)
  • Aufenthalts- und Meldebescheinigungen
  • ärztliche Bescheinigungen (Vorbeglaubigung vom Gesundheitsamt oder der Ärzte- bzw. Zahnärztekammer notwendig)
  • Schulzeugnisse und Diplomurkunden (Vorbeglaubigung vom Senator für Bildung und Wissenschaft notwendig)
  • Adoptionsunterlagen, z. B. Sozialberichte (Vorbeglaubigung vom Senator für Soziales notwendig)
  • Exportbescheinigungen (Vorbeglaubigung durch die Handelskammer notwendig).

Das Bundesverwaltungsamt Köln ist zuständig für

  • Urkunden von Bundesbehörden, auch Führungszeugnisse (hier Vorbeglaubigung vom Bundesgerichtshof in Bonn notwendig)
  • Endbeglaubigungen von Legalisationen für bestimmt Verwendungsländer – Liste aufrufbar auf der Internetseite des BVA)

Antrag

Sie können ihren Antrag unter Beifügung der zu beglaubigenden Urkunde/n und unter Angabe des jeweiligen Empfängerlandes auf dem Postweg an folgende Adresse richten:

Landgericht Bremen
- Präsidialabteilung –
Domsheide 16
28195 Bremen

Hierzu können Sie das bereitgestellte Antragsformular (pdf, 13.6 KB) benutzen.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Antrag und die Dokumente innerhalb der unten angegebenen Sprechzeiten persönlich abzugeben.

Wichtig:

  • Es können nur Originaldokumente (mit den Originalunterschriften der Aussteller) beglaubigt werden.
  • Werden elektronisch erstelle Handelsregisterauszüge zur Beglaubigung vorgelegt, müssen diese mit dem Dienststempel und der Originalunterschrift des Urkundsbeamten des Registergerichts versehen sein.

Sprechzeiten und Ansprechpartner

Sprechzeiten für die Annahme und Herausgabe von Urkunden für Apostillen/Legalisationen:
Montag bis Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr.

Ansprechpartner:

  • Herr Uhlhorn, Tel. 0421/361-4845
  • Frau Herfurth, Tel. 0421/361-61661
  • Frau Kampen, Tel. 0421/361-2380

Bearbeitungszeit

Die Bearbeitungszeit beträgt auf Grund der aktuellen Situation zum Corona-Virus bis zu 6 Werktagen (zzgl. der Dauer des Postversandes).
Sofern Sie die Unterlagen zu einem Termin benötigen (z.B. Auslandsreise, Notartermine) beantragen Sie bitte möglichst frühzeitig die Überbeglaubigung. Wir sind bemüht, Ihre Anträge so schnell wie möglich zu bearbeiten. Eine sofortige Bearbeitung ist jedoch nicht möglich.

Bitte sehen Sie von telefonischen Sachstandsanfragen ab.

Kosten

Für die Überbeglaubigung einer notariellen Urkunde oder einer Übersetzung entsteht eine jeweils einen Festgebühr in Höhe von 25,00 Euro (Nr. 1310 des Geb.Verz. zum JVKostG).
Für die Überbeglaubigung von gerichtlichen Urkunden (Unterschrift von Justizbeamten /-beschäftigen) entsteht eine jeweils einen Festgebühr in Höhe von 15,00 Euro (Nr. 1311 des Geb.Verz. zum JVKostG).

Diese Kosten können per Überweisung gezahlt werden - bitte warten Sie jedoch eine Rechnung ab und geben das dort genannte Kassenzeichen als Verwendungszweck an.
Der Betrag kann alternativ auch durch Gerichtskostenmarke (Einreichung mit Antrag) entrichtet werden. Diese ist bei der Gerichtszahlstelle des Amtsgerichts Bremen (Zimmer 258) zu erwerben.